Vorhin entdeckte Björn im Garten einen Igel … er stocherte mit seinem Näschen im Schnee rum. Björn nahm also ein Handtuch und ging raus. Beim ersten Annähern zog er es allerdings vor unter der Holzterrasse zu verschwinden (der Igel natürlich, nicht der Björn). Keine Minute später war er wieder raus, und diesmal konnte Björn ihn überwältigen sich vorsichtig ranpirschen und ihm todesmutig behutsam das Handtuch über den Körper legen um ihn damit hoch zu nehmen und in einen Karton zu setzen.
Gestatten, Piet van der Ossistraat – und leider nur knapp 400 g schwer leicht (und ziemlich neugierig, weil er Blitz Blitz sein ließ und mit dem Näschen voran die ganze Zeit aus der Stachelkugel rausblinzelte):

Ich habe die Tierärztin angerufen, und morgen werde ich mich entweder an den NABU wenden oder an die Göttinger Igelmutti, die eine Menge Igel aufpäppelt und überwintert.
Wir haben ihm dann letztlich einen schönen Karton fertig gemacht, ein Papphäuschen reingestellt und Björn hat noch eben Katzenfutter gekauft, das wir dem Igel dann in sein Zwischenquartier gestellt haben.
Dort hat er sich dann auch nach ein klein bißchen Ruhe ausgekugelt und sich neugierig umgeschaut.

Und einen kurzen Augenblick später machte er sich über das Futter her, von dem er mittlerweile schon einiges verputzt hat.
Ist doch eigentlich ein gutes Anzeichen, oder? Ich hoffe das Kerlchen schafft es und kann im Frühling dann wieder durch die Gärten streifen.








